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In den vergangenen Semestern hat der AStA, zum Teil auch zusammen mit den Fachschaftsräten, durch Anträge im Senat der Hochschule auf eine Reduzierung bzw. Abschaffung der Studienbeiträge hinzuwirken. Sämtliche Versuche scheiterten. In Diskussionen mit den Mitgliedern des Senats wurde allzu oft betont, dass sich Studierende mit ihrer teils massiven Kritik an den Studienbeiträgen und deren Verwendung an das Gremium der Sicherung der Qualität der Lehr- und Studienorganisation verwenden könnten. Lediglich zwei Mal gingen im Jahr 2009 Beschwerden von Studierenden ein. In jährlich abzugebenden Berichten des Präsidiums der Hochschule an das Innovationsministerium des Landes über die Verwendung der Studienbeiträge entsteht so regelmäßig der Anschein, als bestehende in der Studierendenschaft Zustimmung zur Erhebung von und zur Verwendung der Studienbeiträge. Gespräche mit Studierenden zeigen allerdings oftmals das Gegenteilige. Diese in den Gesprächen mit den Studierenden kommunizierte Kritik wurden stets in Diskussionen mit den Mitgliedern des Senats eingebracht, als das Thema Studienbeiträge auf der Tagesordnung stand. Regelmäßig wurde die Kritik mit Verweis auf das Gremium zur Sicherung der Qualität der Lehr- und Studienorganisation zurückgewiesen. In der Studierendenschaft ist dieses Gremium allerdings weitest gehend unbekannt.


Die Aktion jetztbeschweren.de möchte dieses Gremium hochschulweit bekannt machen, es in die Öffentlichkeit setzen und es neben den studentischen Gremien zusätzlich als Anlaufstelle für Beschwerden und Kritik etablieren. In Bezug auf die Studienbeiträge kann dieses Gremium den Mitgliedern des Senats und des Präsidiums der Hochschule Empfehlungen und Stellungnahmen aussprechen, die in ihrer Wirkung den verantwortlichen EntscheidungsträgerInnen die Realität des Campus präsentieren, die sich weder schön reden noch schön rechnen lässt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. April 2010 um 10:12 Uhr